30/04/2010
Der Tag mit lauten, feministischen Marxistinnen, kompletten Gegenteilen und Fotografieseminaren ist vorbei, also wende ich mich besser dem aktuellen, dem heutigen Tag zu.
Uni ist vorbei, was mit Recht und Entwicklungspsychologie recht schnell ging, das Fachgespräch für Praxisreflexion wurde gehalten, das Referat über die Epidemiologie des Tabaks ist gemacht.
Es steht noch an: Texte und Wikis für Theorien Sozialer Arbeit bearbeiten, Oma einen telefonischen Besuch abstatten, Packen fürs Wochenende, Herrliche Bahnfahrten in überfüllten Bahnen, den lang anstehenden Drucker kaufen, sofern er noch verfügbar ist, und sich dann einen schönen Abend genehmigen, bevor morgen die Fahrt in die Geburtsregion ansteht.
Dort steht dann ein Geburtstag eines alten Freundes auf dem Plan.
Da ich bisher noch nichts weiteres sagen kann, belasse ich es hierbei und wünsche ein schönes Wochenende mit hoffentlich besserem Wetter als angekündigt.
28/04/2010
Der Tag als Kurzversion.
Aufstehen Fertigmachen Uni Uni Uni Heim Fertigmachen Sarah Alex Palast Radler Benny Palast Rauchen Radler Palast Tomaten Mozzarella Palast Radler Zigaretten Einkaufen Essen Monk Schlafen Unitexte Monk.
27/04/2010

Sozialpsychologie – Thema “Soziale Identität”.
Mir scheint, als wäre ich entweder vollständig sozial integriert oder ein absoluter Außenseiter der Gesellschaft.
Jeder Mensch legt sich bestimmte Masken/Eigenschaften zurecht, je nachdem, in welcher Gruppe er/sie sich gerade befindet. So verhält man sich im Freundeskreis anders als im Kreise der Familie, völlig einleuchtend, auch für mich.
Der Unterschied zwischen mir und dem Rest ist aber anscheinend, dass sich das Persönlichkeitsbild der Anderen fast vollständig ändert, wenn sie in verschiedenen sozialen Gruppen sind. Bei mir eben nicht. Ich verhalte mich größtenteils (wirklich größtenteils) bei meinen Freunden genauso wie in der Familie. Die ein oder andere Formulierung weicht zwar ab, aber ansonsten gebe ich doch ein recht einheitliches Bild, so scheint mir.
Ebenso weiß ich über mich und mein Verhalten wohl recht gut Bescheid, im Gegensatz zu allen anderen.
Es stellt sich also die Frage: Sozial integriert oder Außenseiter. Beides fände ich recht spannend.
26/04/2010
Das Wochenende ist vorbei, aber nicht in meinem Kopf. In der Realität also schon, in der Fiktion nicht. Man könnte also sagen, das Wochenende ist so halb rum. Für mich. Bloß nicht so ganz. Und auch nicht so halb. Um es zu Ende zu bringen: Das Wochenende teht in den realistischen Fiktionen meiner Gedanken noch bevor. Wahrscheinlich wünsche ich mir einfach nur das Wochenende wieder her, denn ein Tag zurück ist weniger als vier Tage vorwärts. Da es aber mit dem Zeit-zurückdrehen immer noch keine wirklichen Fortschritte gibt, muss ich wohl die vier Tage abwarten und mir somit das gewollte Wochenende herwünschen. In diesen vier Tagen (Warum eigentlich vier? Weil: Der heutige Tag nicht mehr zählt) wird der Großteil der Gedankenkraft an Uni verschwendet. Wohl weniger in den Stoff, der dort vermittelt wird, sondern in die gehirnakrobatische Höchstleistung, die Zeit, die noch vergehen muss, bis es zu Ende ist, in Stunden, halbe Stunden, viertel Stunden, Minuten und vielleicht sogar Sekunden umzurechnen. Da Mathe noch nie meine Stärke war, wäre es durchaus möglich, einige Stunden, halbe Stunden, viertel Stunden, Minuten und Sekunden darauf zu verwenden. Das kommende Wochenende, das ich ja so gerne schon hätte, und das in meinem Kopf immer noch herrscht, obwohl es ja erst kommt und noch nicht war, wird in den unendlichen Weiten des Geburtsortes verbracht, denn Leute aus längst vergangenen Jahrzehnten haben aus unerfindlichen Gründen immer noch die Nummer, die von meinem Mobilfunkanbieter einer kleinen Karte in meinem Mobiltelefon zugewiesen wurde, und es war somit möglich, mich über den bevorstehenden Geburtstag zu informieren.
Nachdem ich heute allerlei organisatorische Dinge abgehandelt haben wie zum Beispiel Zettelwirtschaften in Ordner zu ordnen und somit eine gewisse Organisation in das sonst recht unorganisierte Leben zu bringen, werde ich mich später nur noch durch dicht gedrängte, aufgrund des Wetters auch verschwitzte und unangenehm riechende Menschenmassen, sprich die Bahn, bewegen, um dann heute Abend irgendetwas zu machen, von dem ich aber noch nicht weiß, was es sein wird.
In diesem Sinne: Lasst uns die Sonne noch bisschen ohne verschwitzte Menschenmassen genießen.