Archive of published articles on Juli, 2010

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CCXIII

30/07/2010

Auf die (weniger zahlreichen) Kommentare dieses Posts wird jetzt eingegangen. Die Lyrik muss aber wohl noch etwas warten, entschuldige, aber sobald ich mal wieder schlechte Laune habe, geht das schneller.

Dementsprechend also ein Post, worüber ich mich aufrege.

Wenn auf der Arbeit mal gerade nichts zu tun ist, aber auch, wenn ich einfach sagen will, dass ich mich auf irgendeine Art und Weise weiterbilde, gibt es manchmal den Spiegel als Lesestoff.
Dieses Mal hat es sich gelohnt, die, mir eigentlich zu teuren, 3,80 € zu investieren.
Ein Artikel über Entschädigungen, die Bundesländer an die Kirche wegen der Enteignungen im 19. Jahrhundert immer noch zahlen müssen.
Genau da fängt es nämlich an: 19. Jahrhundert.
Ich kenne recht wenige Leute aus dem 19. Jhd, die immer noch leben. Das geht wahrscheinlich dem Großteil der Menschheit genauso.
Folglich Punkt 1: Wieso jetzt noch für Geschehnisse zahlen, die 200 Jahre zurückliegen?
Im Jahr 2010 zahlt die Regierung an Staatsleistungen insgesamt 459 Mio. € an die Kirche.
Baden-Württemberg ist Spitzenreiter mit 103 Mio. €, dicht gefolgt von, wer hätte es gedacht, Bayern mit 88 Mio. €.
Ich will jetzt nicht explizit erläutern, wofür dieses Geld verwendet werden könnte, aber da fällt bestimmt jedem etwas Besseres ein.
Wofür werden diese Leistungen eigentlich gezahlt, wie werden sie genutzt?
Beispiel Saarland: “Dotationszuschüsse an Hilfsgeistliche im ehemaligen pfälzischen Teil des Saarlandes.”
Kommentarlos.
Des Weiteren muss die Kirche keinerlei Nachweise darüber führen, wofür das Geld verwendet wird. Folglich dürfte einiges an Geldern “in die eigene Tasche wandern”, so sagt auch der Spiegel.
Wofür das Geld am Ende ausgegeben wird, ist mir ehrlich gesagt auch wirklich egal.
Tatsache ist: Zu viel Geld für zu wenig Gegenleistung.
Schließlich interessiert es mich herzlich wenig, dass der Altarraum im Freiburger Münster mit rotem Granit neu gestaltet wurde. Dass das Ganze 450000 € gekostet hat, finde ich dagegen wieder umso interessanter.

Wieso Bischöfe sich ihre Mitra nicht selbst aufziehen können, sondern dafür Personal brauchen, ist mir auch schleierhaft, wenn sie sich an Gott wenden, können sie die Hände schließlich auch hoch genug heben.

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CCXII

30/07/2010

Nach kurzer Wartungspause geht’s jetzt wie versprochen weiter, mit neuem Layout und einigen sonstigen Aktualisierungen.
Ich wünsche weiterhin recht herzliches Lesen.

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CCXI

28/07/2010

Außer, um es nett zu formulieren, nichts unter die Leute zu bringen, habe ich auch wirklich nichts zu sagen.
Ziemlich langweilig, das Leben momentan. Aber das Wochenende wird gut, da bin ich mir sicher.

Wenn mir tatsächlich auch mal jemand (bzw. mehr Leute) Kommentare schreiben würden, könnte ich darauf ja reagieren.
Sowas wie Vorschläge, Themen, Denkanstöße.
Na?

Ich bin zwar weniger zuversichtlich, aber einen Versuch ists werd.
Kommentare, meine Damen und Herren, Kommentare.

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CCX

26/07/2010

Mittelmäßige Arbeit. Guter Kaffee. Gute Pizza.

Wie war euer Tag so?

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