3/09/2010
Ich mich ins Wochenende flüchte, begleitet von meinem Freund homöopathischen Antibiotika, noch ganz kurz irgendetwas. Eben, dass hier etwas steht.
Wie gesagt, Antibiotika, soll heißen, dass es mir schon besser ging.
Nichtsdestotrotz geht die Reise heute nach Stuttgart.
Viel mehr kann ich nicht sagen, da nicht viel passiert ist.
Und da es sowieso kein Feedback gibt, mach ich mir nicht die Mühe, mehr zu schreiben.
1/09/2010
Wie diese Herren würde ich jetzt auch gerne irgendetwas cooles machen, stattdessen sitze ich zu Hause auf der Couch, putze im Sekundentakt meine Nase und trinke nebenbei eine heiße Zitrone.
Morgen zum Arzt, der mich dann höchstwahrscheinlich krankschreibt. Ich habe schließlich schon genügen Leute angesteckt (meine Kollegen).
Und während ich hier so sitze, höre ich eines der Sets, das letzten Samstag gespielt wurde, und zwar von diesen Herren hier: Matze&Leeroy
31/08/2010
Habe ich schon erwähnt, dass Beckmann der wohl schlechteste Talkmaster ist, den ich mir vorstellen kann?
Ich habe als Talkmaster die Funktion, eine Diskussion zu leiten, in die richtige Richtung zu lenken und jedem die Möglichkeit zu geben, sich zu einem jeweiligen Thema zu äußern.
Quite frankly war das gestern Abend nicht der Fall.
Vielleicht hat es ja sonst auch noch irgendwer gesehen, 22.45, Beckmann, Thema bezüglich Sarrazins Äußerungen und seines Buches.
Was auch sonst.
Ich will garnicht darauf eingehen, was diskutiert wurde, ob Sarrazin Recht hat oder Unrecht, das soll jeder schön für sich wissen, aber derart unprofessionell, wie sich seine “Gegner” dort gezeigt haben, das ist es, was mich wirklich ärgert.
Da wäre der Talkmaster, der von Anfang an Partei ergriff. Seine Gegenpartei hatte nie die Chance, sich vollständig zu erklären, durfte nie aussprechen.
Unterstützt von weiteren semiprofessionellen Talkgästen wurde so die ganze Zeit im Grunde nur auf Sarrazin rumgehackt.
Wer mit Sprüchen wie “Bänker waren ja auch früher schon nicht sehr angesehen” daherkommt, sollte sich eindeutig überlegen, ob er bzw. sie weitere Talkshowauftritte annehmen sollte.
31/08/2010
—hat einen neuen Namen: Meine Arbeitsstelle.
Am Freitag feiern wir das 20jährige Jubiläum, jeder steht Kopf, macht Panik, Hektik und so weiter.
Bis auf meine Abteilung. Wir sehen das alles ganz gelassen. trotz allem sind wir ein essentieller Teil der Vorstellung.
Vorstellung? Genau.
Wer braucht schon lange Reden über das, was war, dankende Worte an die, die etwas geleistet haben oder Fakten, die von Interesse wären.
Wir bauen lieber Masken, bauen Klangschalen auf und spielen das Ganze vor!
So dumm, wie sich das jetzt anhört, ist es auch, aber trotzdem die vollste Wahrheit.
Jeder spielt sich auf, als ginge es um Leben und Tod, und zieht uns natürlich mit ins Boot.
Um es deutlicher zu sagen: 100 Leute müssen mit Getränken, Essen, Sitzplatz versorgt werden.
Außerdem sollte es einen Empfang und eine Garderobe geben.
Wie nett, dass man damit drei Tage vor Beginn des Jubiläums betraut wird.
Und als wäre dies alles noch nicht genug: Sowohl ich als auch meine Chefin sind seit neuestem krank. Während ich mit den lustigen Symptomen einer wohl angehenden Grippe zu kämpfen habe, hängt sie, nun ja, über der Schüssel.
Zu allem Übel kann ich jetzt natürlich auch nicht rauchen, was die Stimmung weiter in den Keller treibt, und sowieso geht mir momentan alles so ein bisschen auf die Nerven.
Zumindest diese verkackten Bilder vom Wochenende könnten mal ankommen, auf die bin ich nämlich wirklich gespannt.