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Carne Griffiths

31/05/2011

Ganz passend zum letzten Post will ich kurz einen Künstler “vorstellen”. Eigentlich vielmehr davon schwärmen, wie gut ich seine Kunstwerke finde, und euch damit

1. zeigen, dass ich mich für Kunst interessiere und mich damit interessanter machen
2. vielleicht auch auf den Geschmack bringen, um eueren Lebensstandard zu erhöhen.

Der Künstler ist Carne Griffiths.

Da sich kein Mensch hier für seine Biographie interessiert und ich euch unnötigen Text ersparen will, zeige ich euch noch ein Paar wenige Bilder. Und wer dann mehr sehen will, geht auf die oben verlinkte Seite.

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Von Wünschen und Tatsachen

31/05/2011

Eigentlich wollte ich irgendetwas Kreatives machen. Kreativ sein ist gut. Jeder kann kreativ sein. Fast jeder ist fest davon überzeugt, kreativ zu sein, was das Ganze wiederum nicht ganz so schön macht. Zumindest jeder, der einen Blog hat, denkt, er/sie sei kreativ. Wenn man einen Blog hat, kann man nämlich gut mit Worten umgehen. Das ist aber eine Lüge. Wenn man in einem Artikel, oder sei es nur einem Kommentar, etliche Rechtschreibfehler findet, dann ist das tatsächlich nicht das, was ich unter “gut mit Worten umgehen” verstehe. Schade, ihr da draußen.

Wie dem auch sei, ich hätte gerne irgendetwas Kreatives gemacht, anstatt mich hier mit Problemfällen der Gesellschaft herumzuschlagen. Das macht zwar auch Spaß, keine Frage, aber in diese Arbeit Kreativität einfließen zu lassen, ist eigentlich unmöglich. Habt ihr schonmal versucht, einem Hartz-IV-Empfänger Kunst schmackhaft zu machen? Nein? Ich schon. Das geht nämlich nicht.

Ich bin nicht sonderlich gut im Schreiben, zwar akzeptabel, wie ich finde, aber es reicht definitiv nicht aus, um mir auch nur irgendetwas davon zu finanzieren (Und sei es die nächste Schachtel Zigaretten).
Zeichnen kann ich nicht. Gut, ich komme über ein Strichmännchen hinaus, und ich kann auch ein Haus besser darstellen als das des Nikolaus, aber um damit irgendetwas anzufangen – nein.

Mit Photoshop kenne ich mich aus. Das ist ziemlich gut. Das Problem ist, dass auch 90 % der restlichen Weltbevölkerung denkt, sie kenne sich mit Photoshop aus. Von daher ist dort auch nichts zu holen.

Manchmal wünsche ich mir dann einfach, in einer früheren Zeit geboren zu sein. Damals, als es noch kein Photoshop gab. Da konnte man Kunst kreieren, oder man konnte es eben nicht. Alles viel einfacher.

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Geschenke und ich

29/05/2011

Ich mag keine Geschenke. Das hört sich jetzt ziemlich dumm an, denn eigentlich mag jeder Geschenke, da man dann etwas kriegt, das man sich normalerweise vielleicht nicht geholt hätte; oder eben doch geholt hätte, aber man hat sich das Geld dafür gespart und kann es für andere sinnlose Dinge verwenden.
Wenn Geschenke, dann Geschenke, die man selbst getaltet hat. Ich bin großer Fan von selbstgestalteten Geschenken. Die zeigen nämlich, dass man sich Gedanken gemacht hat. Gutscheine sind scheiße. Jeder kann Gutscheine schenken. Super. Ich lauf dann auch mal in einen Laden und kaufe etwas unpersönliches.

Geschenke mag ich deshalb nicht, weil ich mich dann in Zugzwang fühle, auch etwas zu schenken. Das hat einerseits den Nachteil, dass ich im Zugzwang stehe, und andererseits, dass ich beim schenken so wunderbar unkreativ bin, dass es wirklich eine Schande ist.

Wie dem auch sei, ich habe gestern etwas geschenkt bekommen. Von meiner wundervollen Freundin. Da ich es nicht mag, irgendjemandem in den Arsch zu kriechen, höre ich jetzt auf, über meine Freundin zu schreiben, sondern zeige lieber ein Bild von dem, was ich geschenkt bekam.
Man kann eben nicht alles selbst machen, aber bei diesem Geschenk sieht man den anderen wichtigen Aspekt, den des “Sichgedankenmachens”.

Wer jetzt neidisch ist, der hat auch allen Grund dazu.

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Der Schreibprozess

29/05/2011

Entgegen den meisten Meinungen, man müsse sich großartig Gedanken darüber machen, was man schreibt, ist das wohl nicht immer so. Bei mir zum Beispiel.

Wenn ich etwas schreibe, dann habe ich mir eigentlich nie längerfristig Gedanken darüber gemacht.
Mir fällt ein Thema ein, und wenn ich gerade an meinem Mac sitze, dann schreibe ich einen Artikel darüber.
Wenn ich gerade nicht am Mac sitze, dann merke ich mir das Thema, oder schreib es mir auf, und schreibe das dann, wenn ich wieder am Mac sitze.
Dazu brauche ich keine lange Vorlaufzeit.
Ich schreibe das, was mir gerade einfällt. Gut, oder? Ich könnte jetzt über die Intelligenz anderer herziehen, die meinen, man müsse stundenlang recherchieren, um einen Artikel zu verfassen. Oder man müsse sich im Voraus Gedanken über die Formulierung machen.
Wenn das so ist: Schade für euch. Das mit dem Schreiben solltet ihr euch möglicherweise nochmals überlegen, zumindest, wenn es ein Blog ist.

Über diesen Artikel habe ich mir jetzt tagelang Gedanken gemacht. Nicht. Ich beschäftige mich zur Zeit lieber mit der Soziologie der Lebensalter und institutionalisierten Lebensläufen.
Das ist mindestens genauso spannend, und die Prüfungen werden es mir danken, wenn ich meine Hirnkapazität nicht an nichtige Dinge verschwende.

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