An artist’s statement
26/06/2011Herrlich. Einfach nur herrlich.
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Back homeEigentlich habe ich keinen Grund, irgendetwas zu schreiben. Eigentlich habe ich niemals wirklich einen Grund, irgendetwas zu schreiben, also ist es eigentlich auch egal, ob ich jetzt etwas schreibe, weil das ja die Routine ist.
Ich habe einfach Lust, mal wieder einen längeren, mehr oder weniger zusammenhängenden Text zu schreiben, und das tue ich jetzt. Einfach so, weil ich kann.
Neben mir steht eine Snackbox mit diesen 8 Kammern. Die beste Kammer ist die mit den sternförmigen Sesamteilen. Deswegen ist die jetzt auch leer. Das ist ziemlich schade, aber was soll man schon machen.
Direkt daneben steht ein Glas Wein. Weißwein. Chardonnay. Der schmeckt nicht sonderlich gut, aber er muss eben weg, und da hier sonst niemand Weißwein mag, nehme ich eben die schwere Last auf mich.
Gerade kam auf RTL “Vorbilder?!”. Wirklich guter Film, den ich jetzt schon viel zu oft gesehen habe. Aber er ist immer noch gut.
Die Katze liegt auf meinen Beinen, was eigentlich ganz nett ist, aber es hat die entscheidenden Nachteile, dass
1. ich mich nicht bewegen kann
2. meine Beine bald einschlafen.
Der Film, der gerade läuft, ist im Grunde recht lustig, aber auf Texte haben die Regisseure wohl keinen großen Wert gelegt. Da kommt der Typ im rosa Kleid, der sich in irgendeine Zentrale eingeschlichen hat, doch sehr viel besser an.
Aber was erzähle ich eigentlich, RTL eben.
Um mal einen Gangster aus dem Film zu zitieren: “Blöder Wichser.”
Nächste Woche werde ich wieder in Stuttgart sein, zumindest übers Wochenende. Das wird wahrscheinlich gut, da ich dann die Freundin wieder sehe. In zwei Wochen bin ich dann auch wieder in Stuttgart. Auch wieder übers Wochenende. Da wurde ich nämlich gewissermaßen eingeladen. Party mit den ganzen Leuten aus der Uni. Das wird ein Spaß.
Ich werde jetzt versuchen, die Katze irgendwie von meinen Beinen zu kriegen.
Dann werde ich kurz rumlaufen. Und dann rauchen.
Dieser Typ dachte sich: “Hey, jeden Tag fahren zig Leute Ubahn, und ich auch, und nie redet man miteinander, also rede ich jetzt mit ihnen.”
Die Idee an sich finde ich gut, aber diese Fragen sind leider wirklich abgedroschen, und das bisschen Gänsehaut bekommt man eigentlich auch nur wegen dem allseits bekannten Lied im Hintergrund.
Wie dem auch sei, trotzdem sehenswert, irgendwie….

Ich verstehe zwar absolut kein Wort von dem, was dort steht, aber das macht die Kunst schließlich nicht weniger gut. Hier sieht man mehr davon.
Wie dieser Künstler heißt, kann ich leider auch nicht sagen…