XXI

by mh on 10/01/2010

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XX

by mh on 10/01/2010

Verschollen. Beinahe zwei Jahre, Einfach von der Bildfläche verschwunden. Andere Umgebung, andere Leute, andere Stadt, anderes Leben. Aus den Augen, aus dem Sinn. Wenn Kontakt, dann sporadisch. Oder ganz abgebrochen. Keinen Gedanken daran verschwenden, was gerade in diesem Moment weit weit weg passiert. Keinen Gedanken daran verschwenden, was gestern passiert ist, was vor einer Woche passiert ist, was morgen passiert, was in einem Monat passiert. Dann der Einschnitt. Ein Abend. Musik. Und dann der Satz. “Wenn du willst, komm später noch mit.” Herzlich willkommen zurück. Welcome back. Fühl dich ganz wie zu Hause, so wie immer. Leb dich dort wieder ein, wo du dich sowieso nicht mehr einleben musst, weil du tief drinnen dort wohnst. Momente wie dieser erhellen dann das Leben. Leute wie diese. Man merkt, wer zählt.

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XIX

by mh on 10/01/2010

Vergeudeter Tag. Das einzig produktive: die Badewanne. Danach auf ein Konzert. Musik. Recht gute Musik. Auszuhalten. Viele alte Gesichter, sehr viele. Und ein kleines bisschen Sentimentalität. Und ein kleines bisschen Wut. Danach dann die obligatorische Einladung. Auch, wenn eigentlich nicht gerechtfertigt. Aber trotzdem; die Einladung. Die dann auch dankend angenommen wird. Lustige Runde. Viel Alkohol. Herrlicher Rum. Wirklich herrlicher, herrlicher Rum. Immer wieder gerne. Aniversario. Die Zeit schreitet voran, und so auch die Gäste. Schreiten Richtung Heim. Richtung Bett. Nicht so wie wir. Die Letzten. Gute Gespräche, etwas gefühlsbetont. Grundlegende optische Veränderungen. Nur zum Besten. Heim. Seltsame Filme. Zwei Personen, die sich nicht beherrschen können. Das war das letzte Mal, definitiv. Und jetzt macht sich Kopfschmerz breit.

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XVIII

by mh on 9/01/2010

Siehst du, da hinten!
Wo?
Ja da hinten!
Was denn?
Den Unterschied!
Welchen.
Den kleinen da hinten rechts!
Ich sehs nicht.
Achso, schade.
Wieso?
Nur so.
War er wichtig?
Ach nein, schon ok.
Wirklich?
Nein.

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